
Vor 80 Millionen Jahren herrschen auf der Erde die Vulkane und die Saurier. Eine riesige Landplatte wird abgetrennt und driftet durch den nördlichen Pazifik westwärts. Dort entwickeln sich im stickigem Treibhausklima der Erde aus den Vorfahren der Primaten die Rüsselhörner (cornus rostrum).
Ihre Hörner sind hochentwickelte Antennen. Sie dienen zur Kommunikation mit Lebensformen in den Tiefen des Weltalls. Auf dem Planeten Paliagea lebt eine ihnen freundliche Spezies. Über die Hornspitze können die Rüsselhörner von dort genug Energie für die Teleportation empfangen.
Rüsselhörner fressen Flechten, Moose, Schachtelhalme, Gräser und Farne. Mit ihren Rüsseln saugen sie Unmengen an Kohlendioxid, Methan und Lachgas ein. Sauerstoff wird einfach ausgeatmet. Dadurch wird die Luft immer reiner. Ein Problem für alle Rüsselhörner.
Zum Glück schlägt vor 66 Millionen Jahren ein Meteorit in der Erde ein, verdunkelt die Atmosphäre abermals und vernichtet die Saurier. Weitere Jahrmillionen können die Rüsselhörner auf ihrer Landplatte leben.
Die Erde kühlt ab und vor 800.000 Jahren sinkt der Gehalt an Treibhausgasen kritisch. Das Kollektiv der Rüsselhörner lässt sich auf den Planeten Paliagea beamen.
Dort leben sie bis heute und vermehren sich prächtig. Nun suchen sie einen neuen Planeten für den Nachwuchs. In der Atmosphäre der Erde sind endlich wieder genug Treibhausgase vorhanden.
Einige Rüsselhörner sammeln sich auf Paliagea und eilen zu den Teleportationshütten. Durch die Hornspitze blitzt Energie und im selben Moment gelangen die ersten Rüsselhörner zurück auf die Erde.
